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2. September 2019

Wohnen und Ausbildung in Sachsen – die wichtigsten Fakten

Sachsen gehört zu den wirtschaftlich stärksten Bundesländern, die es im Osten Deutschlands gibt. Wer eine passende Ausbildung sowie eine Wohnung im Freistaat Sachsen sucht, findet ein großzügiges Angebot an Möglichkeiten vor, unabhängig von Studien- oder Fachrichtung. Gute Aussichten haben Ausbildungssuchende in den größeren Städten in diesem Bundesland wie beispielsweise in der Landeshauptstadt Dresden, in Chemnitz, Leipzig, Görlitz oder Zwickau.

Vorteilhafte Ausbildungsberufe in Sachsen

Falls Sie auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz in Sachsen sind, haben Sie die besten Chancen im Gesundheitssektor. Berufe wie Krankenpfleger oder Sanitäter stehen hoch im Kurs in Sachsen. Ebenso aussichtsreich ist die Studienwahl unter Studiengängen aus dem Gesundheitswesen. Studieninteressenten, die ein duales Studium in der Fachrichtung Gesundheitsmanagement anstreben, könnten in Sachsen damit erfolgreich sein. Diese Einschätzung liegt vor allem deswegen nahe, weil Sachsen die meisten Angebote aus dem Gesundheitsbereich in Deutschland bietet. Das Bundesland bietet mehr als 80 Krankenhäuser, die Möglichkeiten für einen Ausbildungsplatz haben. Falls ein Beruf im Gesundheitswesen nicht Ihr Wunschberuf ist, gibt es ebenso gute Aussichten auf einen Ausbildungsplatz in den Bereichen IT oder Touristik.

Berufsausbildung in Sachsen: diese Wohnmöglichkeiten sind begehrt

Ihnen steht mehr als ein Weg zur Verfügung, um in die erste eigene Wohnung in Sachsen zu finden. Die am häufigsten gewählten Varianten im Bundesland sind das WG-Zimmer und das Mieten einer Wohnung. Doch bevor Sie Ihr neues Leben beginnen, müssen Sie noch einige wichtige Punkte beachten. Überlegen Sie, wie viel Geld Ihnen zur Verfügung steht und außerdem, ob Sie lieber alleine oder mit jemandem zusammen wohnen möchten.

WG-Zimmer mieten: die besten Vor- und Nachteile

Das WG Leben hat einige Vorteile. Einer davon ist, dass Sie wesentlich günstiger leben können, als wenn Sie es alleine versuchen. Allerdings ist das WG Leben mit Chaos und Action verbunden.
Viele Menschen verbinden mit dem WG Leben einige Partys und viele Leute, die zu Besuch kommen. Allerdings bietet die WG ebenfalls eine sichere Umgebung, wenn Sie sich zum Lernen zurückziehen möchten. In Ihrem eigenen Zimmer werden Sie auf Wunsch nicht gestört. Innerhalb der WG werden alle Aufgaben sowie die Verantwortung geteilt. Somit wird abwechselnd eingekauft und sauber gemacht.

Vorteile des WG-Lebens im Überblick

– Der Mietvertrag wird von allen Mietern unterschrieben, wodurch die Verantwortung geteilt wird
– Ebenso werden Verträge für Internet, Telefon und TV geteilt, was günstiger ist, als alles alleine zu bezahlen
– durch abwechselnde Putz- und Einkaufspläne werden Arbeiten aufgeteilt
– Sie finden schnell Kontakt zu anderen Auszubildenden oder Studenten

Nachteile

– durch unterschiedliche Leistungspläne werden Sie abends oder nachts durch laute Musik gestört
– oft befinden sich Fremde in der Wohnung und Sie wissen nicht, zu wem die gehören

Eigene Wohnung mieten: die besten Vor- und Nachteile

Falls Sie die erste eigene Wohnung finden möchten, können Sie sich darauf verlassen, dass die Wohnung nur Ihnen alleine gehört. Studierende müssen auf niemanden Rücksicht nehmen, keiner macht Ihnen Vorschriften. Sie können dann lernen, wann es Ihnen beliebt, die Zeiten wählen Sie selber aus. Ebenso entspannen Sie ungestört nach eignen Vorlieben. Auf der anderen Seite kann dieses Leben ab und zu etwas einsam werden, vor allem, falls Sie niemanden in der Stadt kennen.

Vorteile im Überblick

– Sie haben Ihr eigenes Reich, in dem Sie alleine entscheiden, wann Sie etwas tun oder lassen möchten
– niemand stört Sie
– Sie können lernen, wann immer es Ihnen beliebt
– Ihre Freizeit teilen Sie selbst ein
Nachteile:
– Rechnungen müssen Sie ganz alleine begleichen
– falls jemand klingelt oder Sie stört, müssen Sie die Angelegenheit selber regeln, auch wenn Sie gerade intensiv an einem Problem gearbeitet haben
– Sie müssen selber putzen und einkaufen, niemand nimmt Ihnen die Arbeit ab
– ab und zu fühlen Sie sich gegebenenfalls etwas einsam

Wohnen in der Ausbildung: so klappt es besser

Vielleicht war es schon immer Ihr Traum, endlich auf eigenen Beinen zu stehen. Andererseits beschleicht Sie die Furcht angesichts der vielen Dinge, die zu erledigen sind. Hier finden Sie die besten Tipps, wie Sie eine neue Wohnung finden können und den Umzug sowie den Papierkrieg souverän meistern.

Die wichtigsten Punkte auf einen Blick

– Wählen Sie zwischen einer eigenen Wohnung und einem WG-Zimmer. Wie finanzieren Sie Ihr erstes eigenes Domizil? Eltern könnten Ihnen Geld dabei steuern. Viele Azubis suchen sich einen Nebenjob, um über die Runden zu kommen. Erhalten Sie Bafög? Anträge hierfür liegen beim Studentenwerk aus oder können beim Ausbildungsleiter erfragt werden.
– Beachten Sie: Bei der Miete ist nicht die Kaltmiete, sondern die Warmmiete entscheidend. Dabei kommen zu der Kaltmiete noch weitere Kosten wie für Heizung oder Wasser hinzu.
– Stellen Sie einen Antrag auf Wohngeld bei der Stadt, in der Sie wohnen. Unterlagen erhalten Sie bei der jeweiligen Stadtverwaltung.
– Makler könnten eine Kaution verlangen.
– Viele Vermieter bestehen auf einen Gehaltsnachweis oder einer Elternbürgschaft, des Weiteren wird häufig die Vorlage eines polizeilichen Führungszeugnisses gefordert.
– Achten Sie bei der Auswahl Ihrer Wohngelegenheit darauf, dass Einrichtungsgegenstände vorhanden sind, das erspart Ihnen den Kauf von Möbeln.
– Bevor Sie den Mietvertrag unterzeichnen, beachten Sie, ob eine Nachmieterklausel vorhanden ist. Dadurch können sie durch einen Nachmieter vorzeitig aus dem Vertrag entlassen werden.
– Fertigen Sie gemeinsam mit dem Vermieter ein Übergabeprotokoll an.
– Sie müssen einen Vertrag mit einem Anbieter für Strom, Internet sowie TV abschließen. Suchen Sie ein preiswertes Angebot.
– Schreiben Sie vor dem Einzug eine Checkliste auf, damit Sie beim Umzug nichts Wichtiges vergessen.
– Beachten Sie, dass Sie sich als Mieter an die Hausordnung halten müssen, während Sie den Vermieter damit beauftragen können kleinere Schäden zu beseitigen.
– Melden Sie sich bei der zuständigen Stadtverwaltung Ihrer Stadt um. Die entsprechenden Stellen befinden sich im Rathaus Ihrer Stadt.

Geschrieben von: Heidi (extern)

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