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19. Februar 2019

Weiterbildung zum SAP-Anwender: lohnt das noch?

In der heutigen Leistungsgesellschaft ist es gar nicht so leicht, Schritt zu halten. Ständig gibt es neue technische Fortschritte. Wer im Berufsleben erfolgreich sein möchte, muss sich diesen Änderungen anpassen. Am besten geht dies mit einer Weiterbildung. Doch gerade im Bereich SAP stellt sich vielen die Frage: Lohnt es sich überhaupt, eine entsprechende Weiterbildung zu besuchen?

SAP-Kenntnisse gefragter denn je

Bei SAP SE handelt es sich um einen führenden Hersteller für Unternehmenssoftware. Das aus Deutschland stammende Unternehmen vertreibt seine Software nicht nur an die Industrie. Auch Dienstleister und Krankenhäuser profitieren von dem Programm. Kurzum: Überall, wo Geschäftsprozesse stattfinden, kann die Software unterstützen. Da verwundert es nicht, dass immer mehr Arbeitgeber bei ihren Bewerbern SAP-Kenntnisse voraussetzen. Doch was, wenn man mit der Software bisher nicht in Berührung gekommen ist? Möchte man erste Kenntnisse in SAP erlangen, kann eine Weiterbildung absolviert werden.

Die These, dass Kenntnisse in SAP einem in der Arbeitswelt Tür und Tor öffnen, ist keinesfalls so weit hergeholt. Statistiken zeigen, dass die Anzahl an Vollbeschäftigten von SAP weltweit in den letzten Jahren enorm angestiegen ist. Und tatsächlich haben Bewerber mit entsprechenden Kenntnissen weitaus größere Chancen, zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden.

SAP – das steht für

Systeme
Anwendungen und
Produkte

der Datenverarbeitung. Betrachtet man sich einmal genauer, was SAP bedeutet, wird klar, dass die Software viele Vorteile bietet. Weil alle Geschäftsprozesse über Schnittstellen miteinander vernetzt sind, kann zum Beispiel die Lagerlogistik auf die Daten der Produktion zugreifen, während die Buchhaltung sich jederzeit über den Einkauf oder das Personalwesen informieren kann.

Eine SAP-Weiterbildung bietet zahlreiche Vorteile

Aufgrund der großen Nachfrage von Unternehmen an SAP-Anwendern, lohnt sich eine Weiterbildung in jedem Fall. Nicht zuletzt dadurch, dass es die Möglichkeit gibt, die Weiterbildung über einen Bildungsgutschein zu finanzieren. Mit einem Zertifikat über SAP-Kenntnisse steigen nicht nur die Chancen, sich gegen andere Bewerber durchzusetzen. Eine Weiterbildung lohnt sich auch bei bereits bestehenden Kenntnissen. Der Umgang mit der Software kann so gefestigt werden.

Wer denkt, ab 50+ sei er für den Arbeitsmarkt nicht mehr interessant, sollte sich nach Weiterbildungsmöglichkeiten umsehen. Da die Kinder in den meisten Fällen jetzt schon auf den eigenen Beinen stehen, bleibt genug Zeit, sich um die berufliche Weiterentwicklung zu kümmern. So zeigt das Bundesministerium für Bildung und Forschung, dass die Weiterbildungsbeteiligung von 45-55 Jahren bei Frauen bei stolzen 43 % liegt. Bei Männern sind es immerhin noch 36 %.

Präsenzseminar oder Fernlehrgang

Interessierten stehen grundsätzlich zwei verschiedene Möglichkeiten offen, sich zum SAP-Anwender zu qualifizieren. So können entsprechende Kenntnisse zum Beispiel bequem über ein Fernstudium erworben werden. Möchte man mit anderen Menschen in Kontakt treten und bei Bedarf gleich Nachfragen stellen können, bieten sich Lehrgänge mit Präsenzunterricht an.

Als SAP-Anwender gibt es weltweit viele Jobangebote. Ob als Mitarbeiter im Prozessmanagement, als SAP Application Manager, Verwaltungsangestellter oder SAP Projektleiter – die Beschäftigungsmöglichkeiten könnten vielfältiger nicht sein. Noch dazu wird die Software von SAP SE in vielen unterschiedlichen Unternehmen eingesetzt, darunter Krankenhäuser, Telekommunikationsdienstleister, Versicherer, Produktionsunternehmen, Marketingdienstleister, Altenheime, Hotels, Transportunternehmen sowie Architekturbüros.

Geschrieben von: admin

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