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30. Januar 2019

Studieren- Staatlich oder doch lieber Privat?

Studieren – staatliche oder private Universität?

Nach einem bestandenen Abitur entscheiden sich viele junge Menschen für ein Studium an einer Universität. In Deutschland gibt es in vielen größeren Städten Universitäten mit einem breiten Lehrangebot unterschiedlicher Ausrichtung. In beliebten Studienfächern wie Medizin, Rechtswissenschaften oder Psychologie sind die Hürden für den Einstieg an einer staatlichen Universität mittlerweile sehr hoch. Die Studiengänge sind mit einem Numerus Clausus belegt, sodass ein ausgezeichnetes Abitur oder eine hohe Anzahl an Wartesemestern notwendig ist, um eine Zulassung zu erreichen. Eine Alternative zum Studium an einer staatlichen Universität stellen private Hochschulen dar.

Mittlerweile gibt es Einrichtungen, die beliebte Studiengänge wie Medizin anbieten. Das Studium an einer privaten Hochschule ist mit verschiedenen Vorteilen verbunden. Die Studiengruppen sind klein und die Vermittlung der Lerninhalte erfolgt nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Die Abiturnote spielt eine Rolle. Es gibt aber auch für Studierende eine Chance, die kein Einser-Abitur geschafft haben. Der Nachteil liegt in den hohen Kosten, denn das Studium an einer privaten Universität oder Hochschule muss komplett selbst bezahlt werden.

Das Studium sicher finanzieren

Unabhängig davon, ob das Studium an einer privaten oder staatlichen Hochschule aufgenommen wird, muss es sicher finanziert werden. Die Finanzierung umfasst nicht nur die Studiengebühren, sondern auch die Lebenshaltung. Nur wenige Studenten sind in der Lage, die Lebenshaltungskosten durch eine berufliche Tätigkeit, durch die Unterstützung der Eltern oder durch Ersparnisse zu finanzieren. Hinzu kommen Studien- und Semestergebühren. Diese fallen beim Studium an einer privaten Hochschule deutlich höher aus.

Bei Studiengängen wie Medizin kann im Jahr eine fünfstellige Summe berechnet werden. Für den Lebensunterhalt werden durchschnittlich 900 EUR im Monat veranschlagt. Wenn die Eltern keine Unterstützung leisten können oder mehrere Kinder in einer Familie studieren oder eine Berufsausbildung absolvieren, können Leistungen nach dem Bafög beansprucht werden.

Der Studienkredit als Alternative zum Bafög

Als Alternative bieten Banken und Sparkassen einen Kredit zur Studienfinanzierung an. Auf smava.de ist es möglich, die Angebote zu vergleichen und sich für eine günstige Finanzierung zu entscheiden. Die Vorteile liegen darin, dass der Student sich nach der Aufnahme eines Kredites voll auf sein Studium konzentrieren kann. Dies wirkt sich auf die Studiendauer und die Leistungen positiv aus. Der Kredit wird nach dem Ende des Studiums aus dem Einkommen zurückgezahlt. Da sich in vielen akademischen Berufen nach dem Studium viele Beschäftigungsmöglichkeiten ergeben, stellt die Rückzahlung der Finanzierung in den meisten Fällen kein Problem dar.

Die Auswahl der passenden Universität

Die Entscheidung zwischen einer privaten und einer staatlichen Universität ist sehr individuell und sollte anhand verschiedener Kriterien getroffen werden. Das Studium an einer staatlichen Universität oder Hochschule ist deutlich günstiger. Dafür müssen Studenten bei beliebten Fächern Wartezeiten in Kauf nehmen. Die Hörsäle sind oftmals überfüllt. Private Universitäten bieten einen hohen Komfort bei der Ausbildung. Das Studium kann oftmals ohne Wartezeit begonnen werden. Die Kosten sind jedoch so hoch, dass diese Form des Studiums nicht für alle Abiturienten infrage kommt. Verschiedene private Hochschulen bieten jedoch Fördermöglichkeiten an. So lohnt es sich, vor dem Beginn des Studiums die Kosten und die Finanzierungsmöglichkeiten gut miteinander zu vergleichen.

Geschrieben von: Heidi (extern)

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