8 Tipps für die erfolgreiche Unternehmensgründung

Wenn Sie eine Produktnische entdeckt, oder eine revolutionäre Geschäftsidee entwickelt haben und Ihr eigenes Unternehmen gründen wollen, kommen viele neue Aufgaben und ungeahnte Herausforderungen auf Sie zu. Mit den folgenden 8 Tipps geben wir Ihnen einen Leitfaden, wie Sie Ihr Gründungsvorhaben Schritt für Schritt in die Tat umsetzen.

1. Geschäftsidee konkretisieren

Bevor Sie Ihr Gründungsvorhaben verwirklichen, sollten sie zunächst Ihre Geschäftsidee so gut wie möglich ausarbeiten. Idealerweise bestimmen Sie dafür zunächst Ihre Zielgruppe so genau wie möglich, damit Sie Ihr Produkt bzw. Ihre Dienstleistung entsprechend optimieren und später ein geeignetes Marketing-Konzept entwickeln können. Darüber hinaus sollten Sie den Markt und Ihre Konkurrenz analysieren, damit Sie Ihre Alleinstellungsmerkmale konkretisieren können.

2. Businessplan erstellen

Damit Sie mit einem Kredit von der Bank rechnen können, müssen Sie einen guten Businessplan erstellen. Wenn Sie sich diese Aufgabe nicht ohne fremde Hilfe zutrauen, haben Sie die Möglichkeit, sich an einen Gründerberater zu wenden. Der Experte berät Sie zwar nicht umsonst, allerdings kann er einen entscheidenden Teil dazu beitragen, dass Ihre Unternehmensgründung am Ende Erfolg verspricht. Alternativ können Sie sich für einen Beratungstermin auch an die KFW wenden.

3. Finanzierung festlegen

Besitzen Sie nicht genügend Eigenkapital für Ihre Unternehmensgründung, kommen Sie wahrscheinlich nicht darum herum, sich bei einer Bank um einen Kredit zu bewerben. Am besten holen Sie sich zunächst mehrere Angebote unterschiedlicher Kreditinstitute ein, um eine günstige Kondition zu finden. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, staatliche Zuschüsse für Ihr Gründungsvorhaben zu erhalten, die Sie nicht zurückerstatten müssen, oder Sie versuchen es mit Crowdfunding.

4. Für eine Rechtsform entscheiden

Wichtig für die Finanzierung Ihres Unternehmens ist, welche Rechtsform Sie wählen. Sie sollten sich zunächst grob für eine der folgenden Formen entscheiden:

  • Einzelunternehmen
  • Personengesellschaft
  • Kapitalgesellschaft
  • Freiberuflichkeit

Nachdem Sie sich für eine dieser Varianten entschieden haben, können Sie weiter differenzieren, zum Beispiel zwischen einer Aktiengesellschaft (AG) und einer Kommanditgesellschaft (KG) bzw. einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH). Nachdem Sie Ihre Entscheidung gefällt haben, müssen Sie geeignete Verträge ausarbeiten.

5. Genehmigungen einholen

Von der Rechtsform Ihres Unternehmens hängt wiederum ab, welche Genehmigungen Sie für Ihre Unternehmensgründung einholen müssen und welche Formalitäten Sie außerdem noch zu erledigen haben, bevor Sie sich vollends in die Selbstständigkeit stürzen können. In der Regel kommt Folgendes auf Sie zu:

  1. Gewerbe beim Gewerbeamt anmelden
  2. Ins Handelsregister beim Amtsgericht eintragen lassen
  3. Einen Gesellschaftsvertrag beurkunden lassen
  4. Sich bei der Berufsgenossenschaft melden
  5. Den Fragenbogens zur steuerlichen Erfassung vom Finanzamt ausfüllen
  6. Branchenspezifische Auflagen einholen (z.B. Gaststättenerlaubnis)

Informieren Sie sich am besten, ob Sie außerdem noch andere spezielle Genehmigungen benötigen.

6. Kaufmännische Aufgaben erledigen

Bevor Sie in den Unternehmensalltag starten, sollten Sie sich überlegen, wie Sie sich in Zukunft um organisatorische und kaufmännische Aufgaben kümmern wollen, die in Ihrem Betrieb anfallen. Sollten Sie es sich nicht selbst zutrauen, diese Aufgabe selbst in die Hand zu nehmen, oder möchten Sie hierfür gerade in der Anfangsphase nach Ihrer Gründung Personalkosten sparen, kann Ihnen eine branchenunabhängige Software-Lösung der Firma Lexware weiterhelfen. Mit einem solchen Programm können Sie kaufmännische Aufgaben wie Auftragsbearbeitung und Rechnungsstellung ohne Vorwissen unkompliziert selbst erledigen.

7. Richtig absichern

Wichtig ist, betriebliche Risiken von vornherein auszuschließen. Am besten bewerkstelligen Sie das mit entsprechenden Versicherungs-Policen. Neben einer Krankenversicherung, die ohnehin zu den Pflichtversicherungen zählt, sollten Sie sich informieren, welche Versicherungen darüber hinaus noch für Ihren Betrieb und Ihre jeweilige Branche in Frage kommen.

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