Finanzielle Unterstützung beim Auslandssemester

Die Erfahrungen, die man bei einem Auslandssemester sammelt, können noch Jahre später relevant sein und ein Leben nachhaltig beeinflussen. Um den Aufenthalt bestmöglich genießen zu können, sollten im Vorfeld alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden, um finanzielle Sicherheit und eine ideale Planung zu gewährleisten.

Die Vorbereitungen

Ein Auslandsaufenthalt sollte keine spontane Entscheidung sein, sondern bereits 1 ½ Jahre vor Antritt der Reise geplant werden. Vor allem für den eigenen Studienverlauf ist dies elementar, um keine Zeit zu verlieren und fachlich sinnvoll das Semester abzuschließen. Es wäre beispielsweise sehr schade, wenn erworbene Scheine im Heimatland keine Anerkennung finden.

Mit Portalen wie dem von College Contact ist es möglich, auf das Angebot vieler Universitäten weltweit zuzugreifen und beispielsweise den Trip in die USA oder das europäische Ausland zu planen. Neben einem Ratgeber, der Studierenden bei der Auswahl der geeigneten Hochschule hilft, gibt es zudem Unterstützung bei der Bewerbung und Vorbereitung des Auslandssemesters.

Eigene Sprachkenntnisse sollten ggf. aufgefrischt werden, wenn das Land nicht englischsprachig ist. Außerdem kann auch die Dauer des Aufenthalts variieren. Oft ist es nicht nur möglich ein Semester, also in der Regel ein Halbjahr, sondern auch ein gesamtes Jahr im Gastland zu verbringen.

Besonders zeitintensiv können Behördengänge sein: Sollte ein Visum benötigt werden, muss dies rechtzeitig bei den entsprechenden Behörden beantragt werden. Ähnliches gilt für die Buchung der Reise und Bewerbungsfristen im Gastland. Auch ein Wohnplatz oder eine Gastfamilie muss vorhanden sein. Einer der entscheidendsten Punkte ist jedoch die Finanzierung des Aufenthaltes.

Fördermöglichkeiten und Stipendien

Eine wichtige Maßnahme zur Finanzierung ist das sogenannte Auslands-BAföG. Hinzu kommen Stipendien wie etwa das Fullbright-Stipendium für die USA. Mit etwas Glück und positiven Voraussetzungen erhält man hierbei eine Förderung als Student oder Doktorand, auch längere praxisbezogene Aufenthalte in den Vereinigten Staaten sind so möglich.

Wer die Bedingungen erfüllt, dem eröffnen sich Weiterbildungsmöglichkeiten, die außerdem den Lebenslauf sehr bereichern. Etwas einfacher nutzbar ist das internationale Erasmusprogramm. Dieses ist das Förderprogramm der Europäischen Union, der deutsche Zweig des Netzwerkes ist der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD).

Neben Studienaufenthalten auf der ganzen Welt stehen deutschen Studierenden und Absolventen auch Tätigkeiten als Lektoren, Sprachassistenten, Lehrer und Dozenten offen. Hinzu kommen Praktika und spezielle projektgebundene Studienaufenthalte in speziellen Einrichtungen oder Laboren. Die Förderung ist mit anderen Fördermaßnahmen kombinierbar und erlaubt eine große individuelle Flexibilität

All diese Möglichkeiten und weitere Programme bedürfen einer intensiven Recherche, weshalb ausreichend Zeit investiert werden sollte. Letztlich ist auch das Arbeiten im Gastland meist ohne große Probleme möglich. Wie in Deutschland gilt außerdem, dass man mit ein wenig Organisations- und Planungstalent günstig leben und studieren kann. Ein solcher Aufenthalt formt und schult den Menschen in vielen Lebensbereichen und stärkt das Selbstbewusstsein.

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