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15. April 2015

Nach dem Schulabschluss: Wie findet man einen passenden Ausbildungsplatz?

Junge Menschen kennen die Situation: Sie haben ihren Schulabschluss in der Tasche und möchten nun den Schritt in die Arbeitswelt machen. Doch der Markt soll stark umkämpft und die Chancen niedrig sein. In Realität ist die Lage aktuell so gut wie seit Jahren nicht mehr. Mit der passenden Vorbereitung klappt es auch mit dem Ausbildungsplatz.

Die aktuelle Lage auf dem Ausbildungsplatzmarkt

Noch vor wenigen Jahren standen junge Menschen, die die Haupt- oder Realschule abgeschlossen hatten, unter einem großen Stress. Sie fertigten dutzende Bewerbungsmappen an, nur um immer wieder abgewiesen zu werden. Hin und wieder wurden sie zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen.

Was in den Jahren zwischen 2004 und 2007 tatsächlich der Fall war, ist aber heute nicht mehr die Regel, wie die Zeitreihengrafik der Bundesagentur für Arbeit zeigt: In den Berichtsjahren 2004/05, 2005/06 sowie 2006/07 war die Spanne zwischen gemeldeten Berufsausbildungsstellen und Bewerbern sehr groß. So gab es im Jahr 2004/05 nur etwa 450 Berufsausbildungsstellen jedoch etwa 750 Bewerber. Im Folgejahr verschlechterte sich die Situation.

2010/11 näherten sich beide Werte stärker denn je: Es gab mehr als 500 Ausbildungsstellen und rund 550 Bewerber. Fast jeder Bewerber hatte somit die Möglichkeit, eine Ausbildungsstelle zu finden. In den letzten Jahren sind die Chancen für Ausbildungssuchende in etwa gleich gut geblieben. Die Statistik sollte also klar machen, dass es nicht am Angebot an Ausbildungsstellen mangelt, sondern an den Bewerbern. Sie scheitern häufig an folgenden Punkten:

  • nicht zufriedenstellende Noten
  • schlechte Bewerbungsmappe
  • keine Vorbereitung auf Vorstellungsgespräch

Dabei können sich junge Menschen, die einen Ausbildungsplatz suchen, leicht vorbereiten.

Aller Anfang ist nicht schwer: Einen geeigneten Job finden

Die Suche nach einem Ausbildungsplatz ist eine Entscheidung für das Leben. Hunderttausende Schulabgänger fragen sich jedes Jahr, welcher Beruf zu ihnen passt. Leider sind viele Schulen keine große Hilfe, um der Antwort auf diese Frage näher zu kommen. Doch auch den jungen Leuten selbst fehlt eine Zukunftsperspektive. Häufig verfolgen die Schulabgänger einen Beruf, der ihnen viel Geld bringt. Dabei lassen sie ihre eigenen Kenntnisse und Fähigkeiten außen vor.

Das Resultat sieht wie folgt aus:

  • jeder zweite Arbeitnehmer (48 Prozent) ist unzufrieden[1]
  • 70 Prozent erledigen nur das Pflichtprogramm
  • nur 15 Prozent der Mitarbeiter sind engagiert

Dass die Unzufriedenheit das persönliche Leben und somit auch Körper sowie Seele negativ beeinflussen, muss an dieser Stelle nicht erwähnt werden.

Wie aber findet man einen Job, der zu einem passt? Die Fachhochschule Köln hat einen Test entwickelt, mit dessen Hilfe man diese Frage beantworten können soll. Der Test umfasst 36 Fragen, zu denen man vier Antworten geben kann: ja, eher ja, eher nein, nein

Am Ende folgt die Auswertung, die beispielsweise folgendermaßen aussehen kann:

Die Studiengänge werden in einer Reihenfolge angezeigt, die am besten zur Testperson passt. Natürlich muss man sich nicht zwingend daran halten, jedoch lohnt es sich, einige dieser Studiengänge oder Berufskategorien genauer anzusehen. Sie helfen jungen Menschen, die wirklich gar keine Vorstellung davon haben, was ihnen gefallen könnte, den ersten Schritt zu machen.

Hat man sich für einen oder mehrere Berufskategorien entscheiden, folgt die Suche nach einem Ausbildungsplatz. Interessierte können einen Ausbildungsplatz mit stellenmarkt.de finden. Das Karriereportal bietet die Möglichkeit, seinen Berufswunsch und seine Stadt in eine Suchmaske einzugeben und sich passende Ergebnisse anzeigen zu lassen. Der Vorteil liegt darin, dass Interessierte so von Anfang an alle notwendigen Daten erhalten, die sie benötigen: Dazu gehören Angaben zum Unternehmen, der gesuchten Person aber auch angebotenen Stelle. Auf diese Weise lässt sich die persönliche Energie dort investieren, wo sie wirklich benötigt und gewollt ist, anstatt sich einfach überall zu bewerben.

Eine Bewerbung muss gut geplant und ausgeführt werden

Wer einige geeignete Bewerbungsplätze gefunden hat, der muss nur noch seine Bewerbung vorbereiten. Nur vorbereiten ist eine Untertreibung, denn genau hier scheitern die meisten Menschen. Dabei lernen sie in der Schule, wie eine gute Bewerbungsmappe aussieht, was reingehört und wie man das Bewerbungsschreiben formuliert.

Dennoch möchten wir an dieser Stelle genauer auf den Inhalt einer Bewerbung eingehen. Zu ihr gehören folgende Elemente:

Anschreiben: Darin gibt der Bewerber kurz und knapp Daten zu seiner Person an, warum er sich für die Stelle Bewerbungen direkt in den Müll.

Lebenslauf: Bei Azubis ist dieser nicht ganz so wichtig, da es nicht viel zu schreiben gibt. Dennoch sollten alle besuchten Schulen sowie Abschlüsse aber auch Praktika, sonstige Engagements und spezielle Fähigkeiten aufgeführt werden.

Zeugnisse: Spitzennoten sind kein Garant dafür, einen Ausbildungsplatz zu erhalten. Dennoch sind sie für einige Unternehmen sehr wichtig. Auf der anderen Seite haben aber auch junge Menschen mit einer schwächeren schulischen Leistung eine Chance, wenn sie auf eine andere Weise punkten können. Noten – sowohl aus der Schulzeit als auch aus einem Praktikum – bilden nur einen kleinen Teil einer Person ab.

Wer mit seiner Bewerbung alles richtig gemacht hat, wird zu einem Vorstellungsgespräch (auch Interview genannt) eingeladen. Dies ist die letzte große Probe, bevor der Ausbildungsplatz gesichert werden kann.

Umfrage von YouGov im Auftrag von Manpower

Auswertung-Neigungstest

Auswertung-Neigungstest

Links:

stellenmarkt.de 
Stellenmarkt allgemein

Geschrieben von: Heidi (extern)

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