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20. November 2014

Günstig leben im Studium – 5 praktische Spartipps

Im Studium ist das Geld oft knapp. Mit Aushilfsjobs versuchen sich viele über Wasser zu halten. Doch problematisch wird es wenn aufgrund der Arbeit das Studium leidet. Denn sobald Studentenjobs zu viel Zeit einnehmen, werden die Lernphasen kürzer und auch die Erholung kommt zu kurz. Um das Budget zu schonen und die Lebenshaltungskosten zu senken, lohnt es sich daher nach sinnvollen Sparmaßnahmen Ausschau zu halten. Die folgenden fünf Tipps können das Vorhaben erleichtern

Günstiger Wohnen

Die Miete ist einer der größten Posten beim Lebensunterhalt. Mehrere hundert Euro im Monat belasten die Haushaltskasse enorm. Um wertvolles Geld zu sparen, ist der Einzug in Studentenwohnheime empfehlenswert. Besonders günstig sind die Studentenwohnheime des Deutschen Studentenwerks. Im Schnitt liegt die Bruttowarmmiete hier bei 218 Euro pro Monat. Im Vergleich zu den herkömmlichen Mietpreisen in bekannten Studentenhochburgen nahezu ein Schnäppchen. Insgesamt gibt es in Deutschland rund 183.000 Wohnplätze. Diese sind sehr beliebt, weshalb sich Studenten rechtzeitig um einen Platz bemühen sollten. Studenten profitieren aber nicht nur von günstigen Preisen, auch die Nähe zu den Hochschulen ist vorteilhaft, weil damit zusätzliche Kosten für Anfahrten entfallen. Auf der offiziellen Webseite des Deutschen Studentenwerks heißt es: „Außerdem gibt es an den meisten Standorten behindertengerechte Wohnplätze und auch für Studierende mit Kindern werden speziell eingerichtete Wohnungen angeboten.“

Bett

Bett – Quelle des Bildes: JayMantri – pixabay.com

Studentenkontos und günstige Alternativen

Ohne ein eigenes Bankkonto geht es heute nicht mehr. Doch auch hier besteht Sparpotenzial. Studenten sollten dabei zu den speziellen Angeboten der Banken greifen. Die meisten Geldinstitute präsentieren günstige Girokonten für Studenten, die durch attraktive Konditionen besonders günstig sind. Hier macht es Sinn einige Angebote von verschiedenen Banken einzuholen um das preiswerteste Modell herauszufiltern. Das Kleingedruckte ist dabei stets zu lesen, um mögliche Nachteile zu ermitteln. Paare sind darüberhinaus mit einem Partnerkonto, wie es auf dem Vergleichsportal girokonto.org beschrieben wird, gut beraten. Junge Paare mit gemeinsamem Haushalt können es beispielsweise als Haushaltskonto einsetzen. Einige Banken verzichten vollständig auf Gebühren für die Kontoführung, was die Nutzung noch interessanter macht. Ein günstiges Haushaltskonto hat den weiteren Vorteil, dass der Überblick über die monatlichen Ausgaben stets gegeben ist und die Haushaltsführung leichter fällt.

Versicherungen

Studenten unter 25 Jahren sind bei ihren Eltern familienversichert und müssen daher keine Kosten für die Krankenversicherung kalkulieren. Ab dem 25. Lebensjahr endet die Familienversicherung und damit entstehen zusätzliche Ausgaben für Versicherungen. Studenten können vorübergehend die speziellen Studententarife der Krankenkassen nutzen. Diese sind wesentlich günstiger als herkömmliche Versicherungsprämien. Neben der Krankenversicherung ist eine Haftpflichtversicherung empfehlenswert. Allerdings muss geklärt sein, ob bereits Versicherungsschutz über die Eltern besteht um eine Doppelabsicherung zu vermeiden. Auch eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist eine Überlegung wert. In jungen Jahren kann diese noch sehr günstig abgeschlossen werden. Eine Hausratversicherung ist für Studenten nur dann sinnvoll, wenn Wertgegenstände vorhanden sind. Verfügen Studenten über ein eigenes Fahrzeug, ist eine Kfz-Versicherung Pflicht. Vergleichen ist dabei das A&O denn: Viele Versicherungsgesellschaften räumen Studenten Vergünstigungen ein, die es zu nutzen gilt.

Befreit vom Rundfunkbeitrag

Der Rundfunkbeitrag, früher GEZ, muss seit dem Jahr 2013 von jedem Haushalt bezahlt werden. Der Beitrag beträgt immerhin 17,98 Euro monatlich und kann das Budget empfindlich schmälern. Welche Geräte oder wie viele genutzt werden, spielt seither keine Rolle mehr. Studenten, die BAföG beziehen, sollten sich von der Pflicht Rundfunkbeiträge zu zahlen, befreien lassen. Die folgende Tabelle informiert darüber, welcher Nachweis bei entsprechender Ausbildungsförderung vorgelegt werden muss.

Befreiung

Befreiung – Quelle Tabelle: rundfunkbeitrag.de

Für die Befreiung von der Beitragspflicht wird direkt online unter rundfunkbeitrag.de der Antrag gestellt. Auf der Webseite des ARD ZDF Deutschlandradio wird beschrieben, welche weiteren Maßnahmen für die Befreiung erforderlich sind.

Günstig unterwegs

Gibt es an der entsprechenden Hochschule ein Semesterticket, lässt sich viel Geld sparen. Die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs wird erheblich günstiger. Das Ticket wird von den entsprechenden Hochschulen ausgegeben. Auch bei der Bahn gibt es Ermäßigungen, die BahnCard ist ideal geeignet. Wer mit dem Rad unterwegs ist, sollte sich bei nötigen Reparaturen bei der Hochschule über eine studentische Radwerkstatt erkundigen. Bei diesen Werkstätten ist das Sparpotenzial nicht zu unterschätzen.

Geschrieben von: Heidi (extern)

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