• Kategorien

  • Archive

  • Jetzt Fan werden

    bildungsmarkt-sachsen.de auf facebook

29. Juli 2014

Erfolgreicher Start ins Arbeitsleben: Tipps und Tricks für die Bewerbung als Azubi oder Lehrling

Die Bewerbung um einen Ausbildungsplatz oder eine Lehrstelle ist für einen jungen Menschen ein großer Schritt. Er entscheidet sich, wie sein berufliches Leben aussehen soll, verdient zum ersten Mal eigenes Geld und verlässt das geschützte schulische Umfeld. Das Erwachsenwerden hat offiziell begonnen. Um die beliebtesten Ausbildungsplätze und Lehrstellen herrscht jedoch ein reger Konkurrenzkampf. Einige Tipps und Tricks helfen dabei, diesen so wichtigen ersten Schritt ins Arbeitsleben erfolgreich zu gestalten.

Die Bewerbungsmappe: Die Formalien müssen stimmen
Ganz allgemein bewirbt man sich um einen Arbeitsplatz mit der Hilfe einer Bewerbungsmappe. Diese besteht aus drei Teilen: Dem Anschreiben (oft auch Motivationsschreiben genannt), dem Lebenslauf sowie allen Zeugnissen, die man bisher bekommen hat. Sollte man bereits irgendwo gearbeitet haben, so sind auch diese Arbeitszeugnisse beizulegen.

Tipps für die Bewerbungsmappe
Für das Anschreiben gilt: Es muss dem Arbeitgeber deutlich werden, warum man sich gerade für diesen Betrieb so sehr interessiert, um hier seine Lehre oder Ausbildung zu machen. Eine Identifikation der Arbeitskräfte mit dem eigenen Haus ist allen Chefs wichtig. Diese Frage wird zudem aller Wahrscheinlichkeit nach auch noch einmal im Bewerbungsgespräch auftauchen. Man sollte die Antwort deshalb nicht nur überzeugend schriftlich, sondern auch mündlich geben können. Zudem sollte man die Anzeige genau lesen: Oft schreiben Firmen, wie ihr neuer Azubi oder Lehrling aussehen soll (z.B. Kenntnisse der englischen Sprache werden bevorzugt). Solche Sätze sollten im Anschreiben ihren Widerhall finden. Für die Zeugnisse und den Lebenslauf gilt zudem, dass keine Phase des Lebens unerklärt bleiben darf. Jede Lebensstation muss mit einem Zeugnis belegt werden. Ohne die Schulabschlusszeugnisse darf keine Mappe weggeschickt werden.

Vor einem Gespräch: Chefs verstehen lernen
Hat man den Anruf bekommen und wird zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen, sollte man sich vorbereiten. Hierfür ist es wichtig, Chefs verstehen zu lernen. Unter www.lexware.de findet man beispielsweise einige gute Hinweise, wie die Personalentscheider denken und mit welchen Aufgaben sie sich konfrontiert sehen. Zusätzlich sollte man Informationen über das Unternehmen recherchieren. Je mehr man über den Betrieb weiß, in dem man vielleicht arbeiten wird, umso glaubhafter ist es, dass man sich wirklich viele Gedanken darüber gemacht hat, ob die Firma für einen selbst eigentlich der passende Start ins Berufsleben ist. Zudem sollte man auch über den Ausbildungsgang bzw. die Lehre, den bzw. die man absolvieren möchte, recherchieren. Jedem Chef ist wichtig, dass er den Eindruck hat, dass der Bewerber ein realistisches Bild davon hat, was auf ihn zukommt.

Das Gespräch: Authentisch bleiben
Für das Bewerbungsgespräch gelten einige informelle Regeln: Man muss fit sein. Am Abend vorher sollte man deshalb früh schlafen gehen und morgens gut frühstücken. Ist das Gespräch am Nachmittag, sollte man ausreichend Mittagessen. Die Kleidung ist sauber und nicht zu ausgefallen. Mitzubringen sind meist die Originale der Zeugnisse der Bewerbungsmappe.

Tipps für das Bewerbungsgespräch
Beim Gespräch hat der Gegenüber die Führung. Er weist den Sitzplatz zu und stellt die Fragen. Man hat erst einmal nichts anderes zu tun als reagieren. Wichtig ist, dass man gerade sitzt und konzentriert bleibt. Man sollte zudem versuchen, authentisch zu bleiben. Wer sich verstellt, hat keine Chance. Die Hände gehören zudem auf den Tisch (am einfachsten auf die Zeugnisse). Außerdem sollte man Blickkontakt halten. Es versteht sich darüber hinaus von selbst, dass man beispielsweise kein Kaugummi kauen darf. Endet das Gespräch sollte man zudem noch einmal deutlich machen, wie gerne man die Ausbildung oder Lehre machen würde und fragen, wann die Entscheidung ungefähr zu erwarten ist. Dies hat in einem respektvollen Ton zu geschehen. Keinesfalls sollte man selbst erwähnen, dass man vielleicht noch von anderen Betrieben eingeladen wurde. Wenn einem selbst die Atmosphäre vor Ort nicht gefallen haben sollen, kann man diesen Umstand als Joker im Hinterkopf behalten.

Geschrieben von: admin

Hinterlasse einen Kommentar

Benachrichtigungen erhalten zu
wpDiscuz