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14. April 2014

Börsenführerschein – ausbildungsbegleitende Maßnahme für die Praxis

Wer eine Ausbildung zum Bankkaufmann oder Investmentkaufmann anstrebt, hat von Haus aus ein Interesse an Finanzen. Wichtiger Aspekt dabei sind, gerade beim Investmentkaufmann, die unterschiedlichen Arten von Wertpapiergattungen und den ständig wachsenden Arten von Derivaten. Während angehende Investmentkaufleute eine praxisorientiertere Ausbildung in Bezug auf den Wertpapierhandel erhalten, ist dieser Aspekt bei der klassischen Ausbildung zum Bankkaufmann eher theoretischer Natur. Hier liegt der Schwerpunkt auf der Abwicklung, weniger auf dem Handel selbst. Wer sich als Bankkaufmann jedoch später im Aktienhandel profilieren möchte, ist daher gut beraten, sich die nötigen Kenntnisse über die Börse selbst anzueignen.

Zwei Ansätze zum Sammeln von Erfahrungen

Die erste Variante ist, selbst aktiv zum Trader zu werden. Alles, was es dafür bedarf, ist ein Depot. Bei der Auswahl des geeigneten Depots bietet ein Depotvergleich, beispielsweise aktiendepot.com, die notwendige Unterstützung. Neben einer Übersicht über die günstigsten und besten Anbieter finden sich auch zahlreiche Tipps und Hinweise für den Einstieg in den Aktienhandel. Die andere Alternative, bei der angehende Börsianer nicht von Anfang an auf sich alleine gestellt sind, bieten spezielle Kurse, die auch in Sachsen von der Interessengemeinschaft Börse e.V.  angeboten werden. In diesen Kursen wird neben dem theoretischen Wissen über die Abläufe im Börsenhandel und die unterschiedlichen Wertpapiergattungen auch darauf eingegangen, wie man erfolgreich handelt. Grundlagen sind beispielsweise Chartanalysen, das Erkennen von Handelssignalen, die Interpretation eines 30-Tage-Charts und vieles mehr, was ein Anleger wissen muss, um langfristig erfolgreiche Strategien zu entwickeln. Vor dem Hintergrund, dass dieses Wissen, auch das Thema Börsenpsychologie, weder im Berufsschul- noch im innerbetrieblichen Unterricht auf der Agenda steht, ist jeder, der beruflich an der Börse aktiv werden möchte, gut beraten, dieses außerbetriebliche Ausbildungsangebot aufzugreifen.

Investmentclubs – mehr als nur Hobbyinvestoren

Investmentclubs bieten neben dem reinen Austausch über Strategien oder Aktien mit Potenzial noch mehr. Als Einsteiger im Börsengeschehen kann man zum einen von den alten Hasen dazu lernen, zum anderen werden häufig gemeinsame Investments vorgenommen. Die Diskussion darüber, weshalb eine Aktie in das Portfolio aufgenommen werden sollte oder nicht, bietet Einsteigern eine hervorragende Basis in Bezug auf die unterschiedlichen Analysegesichtspunkte der anderen Clubmitglieder. Für welche Variante der privaten Fortbildung sich ein Auszubildender entscheidet, ist sicher auch persönliche Geschmackssache. Unstrittig ist jedoch, dass die reine Ausbildung im Betrieb nicht das Wissen vermittelt, welches notwendig ist, um von Anfang an erfolgreich an der Börse zu arbeiten. Auch wenn Investmentkaufleute hier den Bankkaufleuten gegenüber einen kleinen Vorsprung haben, ist der parallel zur Ausbildung verlaufende Einstieg in das Börsengeschehen ein Muss, um den notwendigen Wissensvorsprung vor anderen Mitbewerbern um die eng gesäten Jobs zu haben.

Geschrieben von: Heidi (extern)

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