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9. April 2014

Bank- und Investmentkaufmann – auch in Dresden eine lohnende Ausbildung

Zugegeben, Dresden ist nicht New York oder Frankfurt am Main, aber eine Ausbildung zum Bankkaufmann oder Investmentkaufmann in der sächsischen Metropole ist mit Sicherheit nicht die schlechteste Wahl. Kaum eine Berufsausbildung wie die des Bankkaufmanns bietet eine solche breite Perspektive. Für das etwas neuere Berufsbild des Investmentkaufmanns gilt das gleiche.

Ausbildung mit Zukunft

Natürlich gilt für diese Ausbildungswege, dass eine gewisse Affinität zu der Materie Finanzen gegeben sein muss. Das Interesse am Börsengeschehen gilt hierbei schon einmal als solide Grundlage. Einen ersten Einblick bekommen die Einsteiger mit einem Besuch der einzigen deutschen Energiebörse, der EEX, die ihren Sitz in Dresden hat. Während Bankkaufleute im Angebotsspektrum einer Universalbank unter anderem die Wahl haben, im Wertpapiersegment aktiv zu werden, legen sich Investmentkaufleute gleich zu Beginn ihrer Ausbildung in diese Richtung fest.

Für Investmentkaufleute dreht sich alles um Wertpapiere, gleich ob Aktien oder Anleihen. Die Ausbildung erfolgt bei einer Kapitalanlagegesellschaft, Ziel ist in der Regel die Mitarbeit in einem der zahlreichen Fondsmanagements. Jede Fondsklasse bedarf bestimmter Kenntnisse, der Auswahl von Aktien liegen andere Entscheidungskriterien zugrunde, als der Auswahl von Anleihen und Kurzläufern für Rentenfonds. Während angehende Bankkaufleute sich mit allen Aspekten des Bankwesens beschäftigen, liegt der Fokus für Investmentkaufleute zwangsläufig nur auf den zahlreichen Facetten des Wertpapierhandels.

Bankkaufmann als Einstieg

Für die meisten potenziellen Auszubildenden in Dresden wird es schwierig, eine Ausbildungsstelle zum Investmentkaufmann zu finden. Die großen Kapitalanlagegesellschaften haben ihre Zentralen an den Bankplätzen Frankfurt oder Düsseldorf. Der Schwerpunkt der Ausbildung zum Bankkaufmann beschäftigt sich allerdings nicht mit dem Handel an sich, dieser ist den Kunden überlassen. Im Ausbildungsbereich Wertpapier werden die theoretischen Hintergründe zur Börse vermittelt.

Die Börse, wie sie in der Ausbildung vermittelt wird, reicht aber nicht an das heran, was tatsächlich alles unter dem Begriff Börsenhandel fällt. Der Devisenmarkt beispielsweise ist der größte Marktplatz der Welt. Täglich werden hier rund 5,2 Billionen US-Dollars weltweit umgesetzt, eine Größenordnung, an die kein anderer Handel heranreicht. Informationen zu diesem Thema finden sich reichlich im Internet, beispielsweise auf der Seite www.forexhandel.org. Der Devisenhandel, als wichtiges Finanzinstrument, bietet ebenso wie das Segment der Investmentfonds, hervorragende Perspektiven nach dem Abschluss der Ausbildung.

Voraussetzung ist allerdings, dass sich die potenziellen Kandidaten schon im Vorfeld mit dieser sehr speziellen Materie vertraut machen. Generell gilt, dass zwischen dem realen Handel, gleich ob Börse oder Devisen oder auch Energie und dem vermittelten theoretischen Wissen während der Ausbildung Welten liegen. Hier in die Materie hineinzuschnuppern, erfordert Eigeninitiative.

Geschrieben von: Heidi (extern)

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