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6. Juni 2013

Was will ich einmal werden?

Schule beinah zu Ende und wie soll’s weiter gehen? Eine Frage, tausend Antwortmöglichkeiten. Manchmal hilft es schon, sich die Fragen und Antwortmöglichkeiten anderer anzusehen und das geht online bei gutefrage Ausbildungstipps schon sehr gut. Daneben ist es empfehlenswert, wenn Ihr Euch einen eigenen Fahrplan macht, der folgende Themen enthalten könnte: WAS möchte ich machen – in welchem Bereich möchte ich arbeiten?

Vergesst nicht, dass Ihr schnell den ganzen Tag am Arbeitsplatz verbringen werdet und die alte Weisheit, das Hobby zum Beruf zu machen, hat durchaus ihre Berechtigung. Wenn die Arbeit Spaß macht, werdet Ihr erfolgreich sein und das wird sich auch finanziell zeigen. Eine zweite Frage wäre: WIE möchte ich nach der Schule weiterlernen? Ausbildung im dualen System, also eine ganz normale Lehre mit Berufsschule, ein Hochschulstudium, ein Fachhochschulstudium oder doch erst einmal eine Auszeit vom Lernen mit einem Auslandsaufenthalt?

Karriere kann man überall machen
Was man nicht überbewerten sollte, ist der Gehaltswunsch und abgesehen von einigen wenigen Berufen, kann man überall Karriere machen und entsprechend gutes Geld verdienen. Fachleute werden in der Medizintechnik, im Autobau oder auch beim Verkauf von hochwertigen Waren gebraucht und ein Germanistikprofessor an der Uni kann ebenso gut verdienen. In Deutschland gibt es circa 345 anerkannte Ausbildungsberufe, die man während einer dreijährigen Lehrzeit, die jedoch auf zwei Jahre verkürzt werden kann, erlernt. Vorherrschend ist die Ausbildung im Betrieb mit Besuch einer Berufsschule, meist einmal wöchentlich oder im Block aller vier Wochen. Die Lehrinhalte sind bundesweit einheitlich geregelt und der Abschluss ist bundesweit anerkannt. Eine weitere Möglichkeit ist ein berufsqualifizierender vollzeitschulischer Ausbildungsgang an einer Berufsfachschule.

Hochschulstudium ja – Wartesemester nein!
Dann gibt es noch das Hochschulstudium, wo es darauf ankommt, ob man zum Beispiel Wartezeiten hat, bevor man einen freien Studienplatz ergattert – hier bietet sich in der Zwischenzeit ein Praktikum, ein Auslandsaufenthalt oder auch eine Lehre an, um wichtige Wartesemester zu sammeln. Achtung: Unbedingt vorher erkundigen, was als Wartesemester anerkannt wird! Und: Ist ein Numerus clausus, also ein Notendurchschnitt auf dem Abschlusszeugnis von 1,0 gefragt oder zwölf Wartesemester – entspricht das sechs Jahren! Wer also keine 1,0 aufweisen kann – und nicht sechs Jahre mit Studienbeginn warten möchte, der sollte seinen Studienwunsch unbedingt überdenken. Fachhochschulen bieten einen vergleichbaren Hochschulabschluss, dort ist das Studium mit festgelegtem Stundenplan eher einem Schulalltag vergleichbar. Für manchen, dem das Selbststudium schwer fällt oder der sich ohne Pflicht nicht zum regelmäßigen Besuch von Vorlesungen oder Seminaren durchringen kann, ist dies eine gute Alternative. Baut also Euren eigenen Fahrplan, macht Listen mit Vorteilen und Nachteilen und die richtige Berufswahl wird sich dann beinah von selbst ergeben und es ist durchaus möglich, dass man selbst nach einer Lehre später in einem völlig anderen Bereich arbeitet, also: Nichts ist unmöglich, beinah alles erlaubt!

Geschrieben von: Heidi (extern)

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