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Hinweis

14. Juni 2013

Den richtigen Ausbildungsplatz finden

Nachdem sie ihren Schulabschluss in der Tasche haben, stellt sich für junge Menschen die Frage nach der richtigen Berufswahl. Die einen wissen schon seit Kindertagen, in welchem Bereich sie aktiv werden wollen, andere müssen sich erst einmal orientieren. Die Wahl des Berufs ist eine sehr weitreichende Entscheidung, die nicht aus dem Bauch heraus gefällt werden sollte. Viele Schulen bieten ihren älteren Schülern Möglichkeiten zur Berufsorientierung, auch Ausbildungsmessen können sehr sinnvoll sein. Praktika bieten Gelegenheit, einmal in den angedachten Beruf hinein zu schnuppern und die eigenen Vorstellungen mit der Realität zu vergleichen. Außerdem liefern Berufsberatungen und das Internet wertvolle Informationen.

Trotz aller Bemühungen, die Geschlechterrollen aufzuweichen, gibt es noch immer typisch männliche und typisch weibliche Berufe. Generell lässt sich ein Trend weg vom Handwerk hin zu Bürojobs erkennen. Die Chancen auf ein höheres Gehalt und beruflichen Aufstieg erscheinen jungen Leuten hier größer. Ob der Ausbildungsberuf die richtige Wahl war, zeigt sich spätestens nach einigen Monaten. In etwa jedem vierten Fall stellen die Berufseinsteiger fest, dass sie auf dem Holzweg sind und schmeißen ihre Lehre hin. Vor allem Kellner, Köche, Kosmetiker und Gebäudereiniger sind betroffen. Mit besseren Informationen im Vorfeld ließe sich die Quote der Abbrecher senken, meinen Experten. Zugleich fordern sie eine stärkere sozialpädagogische Begleitung der Auszubildenden.

 

Foto: Marvin Siefke, pixelio

Gelungener Start ins Berufsleben

Wenn die Entscheidung für einen Beruf gefallen ist, beginnt die Suche nach einer Lehrstelle. Kommt die ersehnte Zusage vom Ausbildungsbetrieb, gibt es einigen Papierkram zu erledigen. Der Ausbildungsvertrag muss unterschrieben werden, der Lehrling muss eine Lohnsteuerkarte beantragen und sich um eine Krankenversicherung kümmern. Für die Ausgabe der Lohnsteuerkarte sind seit einiger Zeit nicht mehr die Stadtverwaltungen zuständig, sondern die Finanzämter. Das Verfahren läuft inzwischen weitgehend elektronisch und gilt im Vergleich zu früher als weniger aufwändig. Lehrlinge, die über ihre steuerlichen Pflichten im Unklaren sind, können entweder direkt beim Finanzamt nachfragen oder das Gespräch mit der Personalabteilung ihres künftigen Arbeitgebers suchen. Bei diesem Termin kann auch die Frage der Krankenversicherung besprochen werden. Mit Beginn der Ausbildung wird der Berufsanfänger Mitglied in einer gesetzlichen Kasse. Dort muss er spätestens zwei Wochen nach Aufnahme der Tätigkeit vom Arbeitgeber angemeldet werden.

Auszubildende müssen sich um vieles kümmern

Steuern und Krankenversicherung sind nur zwei Bereiche, um die sich Auszubildende plötzlich kümmern müssen. Bislang hatten sie kein eigenes Einkommen und waren über ihre Eltern mitversichert. Mit dem Eintritt in den neuen Lebensabschnitt ändert sich vieles grundlegend. Spätestens jetzt wird es auch Zeit für das erste eigene Konto. Dieses muss rechtzeitig eröffnet und dann dem Arbeitgeber mitgeteilt werden. So ist sichergestellt, dass das erste Ausbildungsgehalt korrekt ausgezahlt werden kann. Viele Auszubildende bekommen von ihrem Arbeitgeber Vermögenswirksame Leistungen, wenn sie danach fragen. Da ihr Einkommen in der Regel niedrig ist, gibt es vom Staat in Form der Arbeitnehmersparzulage eine zusätzliche Förderung. Wer kein Geld verschenken will, der sollte sich auch darum frühzeitig kümmern.

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Geschrieben von: Heidi (extern)

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