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27. November 2012

»Wie unverständlich muss man sein, um als gelehrt zu gelten?«

Zum traditionellen Dies academicus feiert die Universität Leipzig in diesem Jahr am 3. Dezember ihren 603. Geburtstag. Mit zahlreichen Vorträgen, Informationsangeboten und Mitmachständen bieten die Institute und Fachbereiche einen guten Einblick in ihre Welt. Und wer sich dann für ein Studium entscheidet, sollte sich den Festvortrag von Prof. Dr. Josef Haslinger vom Deutschen Literaturinstitut der Universität Leipzig (DLL) mit dem Titel »Wie unverständlich muss man sein, um als gelehrt zu gelten?« auf keinen Fall entgehen lassen.

Am 2. Dezember 1409 wurde die Universität Leipzig gegründet. Daran erinnert die Universität jedes Jahr am Dies academicus.  Er findet zum zweiten Mal im Auditorium Maximum des Neuen Augustems statt. Um 10.00 Uhr wird die Rektorin der Universität, Prof. Dr. Beate Schücking, Universitätsangehörige und Gäste begrüßen. Im Anschluss vergibt sie den Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) an einen ausländischen Studierenden für außergewöhnlich gute akademische Leistungen und bemerkenswertes gesellschaftliches oder interkulturelles Engagement. In diesem Jahr geht die mit 1.000 Euro dotierte Ehrung an den jungen Syrer Abdulaziz Bachouri. Er lebt seit fast acht Jahren in Deutschland und ist Student des Master-Programms Arabistik. Ausgezeichnet wird er unter anderem für sein Engagement als Referent für Öffentlichkeitsarbeit im Referat Ausländischer Studierender,  als Mitglied der Studienkommission Arabistik sowie als Ansprechpartner im Projekt „Einlass für Alle“ gegen Diskriminierung.

Weitere Preise vergeben
Die Vereinigung von Förderern und Freunden der Universität Leipzig e.V. wird bei der Festveranstaltung zum Dies academicus wieder den Wolfgang-Natonek-Preis an herausragende Studierende mit großem gesellschaftlichem Engagement und den Theodor-Litt-Preis an Lehrende verleihen, die sich über das beruflich zu erwartende Maß hinaus in Lehre und Studierendenbetreuung engagieren. Außerdem zeichnet Prof. Schücking fünf Persönlichkeiten, die sich auf verschiedenen Gebieten um die Universität verdient gemacht haben, mit der Universitätsmedaille aus.
Am Dies academicus findet kein normaler Lehrbetrieb statt. Die Fakultäten und selbständigen Einrichtungen der Universität bieten spezielle Veranstaltungen an, um Universitätsangehörigen und der interessierten Öffentlichkeit ihre Forschung und Lehre vorzustellen. Im Foyer sowie im Hörsaal- und im Seminargebäude, im Institutsgebäude an der Grimmaischen Straße sowie in einzelnen Fakultäten präsentieren sich an dem Tag Institute und Einrichtungen. So gibt es im Foyer des Neuen Augusteums unter anderem einen „Mitmach-Stand“ zur Herz-Lungen-Wiederbelebung sowie Stände der Zentralen Studienberatung und des Deutschen Zentrums für Integrative Biodiversitätsforschung (iDiv). Der neue Ausstellungsraum der Kustodie im Augusteum zeigt die Ausstellung „Augusteum 1-2-3. Das Universitätshauptgebäude im Spiegel der Zeiten“.
Neben Campusrundgängen stehen zahlreiche Veranstaltungen in den verschiedenen Fakultätsgebäuden auf dem Programm. Nach der Festveranstaltung zum Dies academicus werden die Rektorin der Universität, Prof. Schücking, und Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung einen Kooperationsvertrag zwischen Stadt und Alma mater unterschreiben. Er beinhaltet unter anderem einen Maßnahmenplan, der gemeinsame Projekte etwa in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Bildung, Sport, Öffentlichkeitsarbeit und internationale Arbeit vorsieht.

Geschrieben von: Henrike (Red.)

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