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12. November 2012

Aktuelle Trends auf dem Arbeitsmarkt

Auf dem Arbeitsmarkt tut sich momentan so einiges. Die Arbeitslosenzahlen stagnieren beziehungsweise sinken langsam wieder. Gründe dafür gibt es viele, doch eines lässt sich bereits am Anfang der Analyse feststellen: Die Konjunktur hat nur wenig damit zu tun. Vielmehr sind demographische Gründe ausschlaggebend. Immer mehr Rentner scheiden aus dem Arbeitsleben aus, werden aber durch immer weniger junge Fachkräfte ersetzt. Dies beginnt bereits schon bei den diesjährigen Schulabgängern.

Am Beispiel Sachsen und Thüringen wird es besonders deutlich. Im sächsischen Freistaat kommen auf circa 1600 aktuelle Ausbildungsplätze gerade etwas mehr als die Hälfte an Bewerbern, im westlichen Nachbarbundesland ist das Verhältnis noch frappierender. Hier kommen auf einen potentiellen Bewerber sogar drei mögliche Ausbildungsplätze. Dabei ist die Argumentation der Arbeitsagenturen mit diesen nackten Zahlen etwas zwiespältig zu betrachten. Dort ist man der Meinung, dass kein Schulabgänger somit gezwungen ist, das heimische Bundesland zu verlassen. Allerdings gibt es Trendberufe und nicht jeder der verbliebenen Bewerber ist geeignet, einen handwerklichen oder landwirtschaftlichen Beruf zu erlernen. Andere haben schlichtweg nicht die nötige Qualifikation, um den Traumberuf zu erlernen. Auf die Ursachen dafür soll aber hier nicht näher eingegangen werden. Und ein dritter Grund ist keinesfalls unwichtig für die jungen Menschen, nämlich der der Vergütung. Nun gilt das Sprichwort „Lehrjahre sind keine Herrenjahre“ sicher in Ansätzen auch heute noch, dennoch sind einige Vergütungen teilweise sogar unter dem Mindestschnitt der Branche nicht unbedingt förderlich, um aus Leerstellen Lehrstellen zu schaffen.

Wer bereits eine erstklassige Ausbildung genießen konnte und einige Jahre an Erfahrungen in seinem Beruf sammeln konnte, dessen Chancen auf einen guten Job steigen momentan eher wieder, denn auch in der Altersgruppe derer zwischen 30 und 50 Jahren beginnt der Fachkräftemangel sich bemerkbar zu machen. Die Jobangebote aus Dresden und Umgebung werden in den einschlägigen Suchportalen immer mehr und betreffen inzwischen alle Branchen. Ob Dienstleistung, Handwerk oder Handel – selbst der öffentliche Dienst ist stetig auf der Suche.

Zusammenfassend kann man also sagen, dass das Licht am Ende des langen Tunnels bereits sichtbar ist, allerdings keiner sagen kann, ob dieses dann nicht zu hell scheinen wird.

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Geschrieben von: Heidi (extern)

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