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20. September 2012

Lebensversicherung: Lieber verkaufen statt kündigen

Lebensversicherungen als Anlageform sind schon lange rückläufig. Wenn Verbraucher in einen finanziellen Engpass geraten, ist die Lebensversicherung für die meisten die erste Wahl, wenn es darum geht, die Liquidität wieder zu sichern. Die Lebensversicherung wird gekündigt, um den Rückkaufswert zu erhalten. Leider ist dieser Rückkaufswert oft mit hohen Verlusten verbunden.

Dennoch nehmen immer mehr Versicherte diesen Verlust in Kauf. Besonders hoch ist die Kündigungsbereitschaft bei Hartz IV-Empfängern, da bekanntlich Lebensversicherungen zum anrechenbaren Vermögen gehören. Die Lebensversicherung muss jedoch nur gekündigt werden, wenn es sich nicht um besondere Härte handelt.

Die bessere Alternative: Police verkaufen

Viele Verbraucher kennen die Möglichkeit, eine Lebensversicherung zu verkaufen, noch gar nicht. Dabei ist diese Option, an Bargeld zu gelangen, für alle Beteiligten wesentlich vorteilhafter. Käufer von Lebensversicherungen zahlen dem Verkäufer eine Preis, der durchschnittlich sieben Prozent höher ausfällt als der zu erwartende Rückkaufswert. Steuerfrei versteht sich. Ein weiterer Vorteil des Verkäufers: Die Versicherung bleibt bestehen und somit auch die Absicherung für den Todesfall. Das bedeutet, das die Erben auf jeden Fall eine Todesfallleistung erhalten, sollte der ursprüngliche Besitzer der Police vor Ablauf sterben. Von der Todesfallleistung werden jedoch der bereits erhaltene Kaufpreis und die Kosten für abgelaufene Zinserträge abgezogen.

Vorteile für den Käufer

Nicht nur der Versicherte profitiert beim Verkauf seiner Lebensversicherung. Dadurch, dass der Vertrag auch nach dem Kauf unverändert bestehen bleibt, kommt der Käufer in den Genuss der höheren Ablaufleistung. Die monatlichen Beiträge werden bis zum Ablauf vom Käufer weiter eingezahlt. Allerdings wird nicht jede Police gekauft. Versicherungen mit hohen Rückkaufswerten bleiben meist außen vor. Die Versicherungen bzw. Verträge müssen bestimmte Kriterien erfüllen, damit sie eine Chance auf dem Zweitmarkt bekommen. Welche Kriterien das sind, kann je nach Anbieter ein wenig variieren. Verbraucher, die ihre Lebensversicherung verkaufen möchten, müssen sich in der Regel an spezielle Vermittler oder Maklerbüros wenden. Der Kunde muss nicht für die Provision des Maklers aufkommen, da diese anderweitig beglichen wird. Der Makler vermittelt zwischen Verkäufer und Käufer. Gekauft werden Lebensversicherungen von gesonderten Fonds oder von Firmen wie der profile-gmbh.de.

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Geschrieben von: Heidi (extern)

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