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29. Februar 2012

Neue Zielgruppen für Weiterbildung

Demografischer Wandel und Fachkräftemangel verändern auch den Weiterbildungsbereich. Das gilt insbesondere für die Zielgruppen, wie der wbmonitor 2011 des Bundesinstituts für Berufliche Bildung (BIBB) deutlich macht. Unter dem Thema „Weiterbildungsanbieter im demografischen Wandel“ wurde der Frage nachgegangen, welche Trends festzustellen sind und wie Weiterbildungsanbieter den Herausforderungen des Strukturwandels begegnen.

Ein Ergebnis bei der Befragung der 1.700 Weiterbildungsanbieter ist, dass sich die Teilnahme „demografierelevanter Personengruppen“ in den vergangenen 5 Jahren verändert hat. Damit sind neben den Altersgruppen 50+ und jüngeren Menschen bis 34 Jahre gemeint. Diese rücken zur Beseitigung des Fachkräftemangels ebenso verstärkt ins Zentrum der Aufmerksamkeit, wie Migrantinnen und Migranten, Frauen, geringqualifizierte Beschäftigte und Arbeitslose.

Ein Viertel der befragten Unternehmen will mittelfristig mehr Angebote zur Qualifizierung für altersgerechtes Arbeiten im Betrieb, zum Transfer des Erfahrungswissens ausscheidender Mitarbeiter/-innen oder zur erfolgreichen Bewältigung des demografischen Wandels in Betrieben anbieten. Ein Wachstumsfeld in dem bislang kaum gute Maßnahmen angeboten werden.

Negativ blieb zu konstatieren, dass bei allen positiven Entwicklungen, Strukturunterschiede eher verstärkt als abgeschwächt werden. Denn es sind vor allem die Wachstumsregionen, in denen Angebot und Nachfrage zunehmen. In strukturell schwachen Regionen sind die Zahlen eher rückläufig. Hier dürften breiter angelegte Maßnahmen von Nöten sein.

Lesen Sie die ausführliche Pressemitteilung des BIBB

Geschrieben von: Frank (Red.)

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