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30. Januar 2012

Sachsen – das Land der Weiterbildungsmuffel?

Die Bildungssituation in Sachsen kann sich sehen lassen. Sachsen kommt im Deutschen Lernatlas der Bertelsmann-Stiftung im Bundesvergleich nach Bayern und Baden-Württemberg auf Platz 3. Vor allem im Bereich „Schulisches Lernen“ schneidet Sachsen hervorragend ab, die Ergebnisse im Bereich Berufliches Lernen sehen dagegen weniger rosig aus. Sind die Sachsen da etwa zu faul?

Der Deutsche Lernatlas der Bertelsmann-Stiftung erhebt die Bedingungen des lebenslangen Lernens in Deutschland unterteilt dabei die Kategorien „Schulisches Lernen“, „Berufliches Lernen“, „Soziales Lernen“ und „Persönliches Lernen“. Anhand der Ergebnisse sind deutsche Bundesländer, Kreise und Städte vergleichbar.

Deutscher Lernatlas der Bertelsmann-Stiftung

Im Bereich „Berufliches Lernen“ liegt Sachsen im bundesweiten Vergleich auf Platz 7. Spannend ist dabei, dass zwar überdurchschnittlich viele Sachsen Lehrveranstaltungen zur beruflichen Weiterbildung besuchen. Faul sind sie also nicht, Aber in Sachen Innovation gehören sie eindeutig zu den Schlusslichtern. Nur 26,1 Prozent der Beschäftigten probieren am Arbeitsplatz häufig Neues aus oder verbessern die Arbeitsverfahren. Damit liegt Sachsen deutlich unter dem Bundesdurchschnitt und erreicht gerademal Platz 14.

 

Liegt das an den Menschen in Sachsen oder an den Bedingungen in den Betrieben und Büros? Berichten Sie von Ihren Erfahrungen und diskutieren Sie mit.

Geschrieben von: Henrike (Red.)

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