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30. Januar 2012

Gute Zeiten für Azubis

Die tariflichen Ausbildungsvergütungen für Azubis haben 2011 in Ostdeutschland um 4,9 Prozent auf durchschnittlich 642 Euro im Monat brutto zugelegt. Im Westen stiegen die Tariflöhne für Azubis nur um 2,9 Prozent auf 7,08 Euro. Damit steigen die Tariflöhne im Osten deutlich schneller und er der Angleichungstrend an die Westgehälter setzt sich fort. Das zeigt eine aktuelle Erhebung des Bundesinstitut für Berufsbildung. In einigen Branchen sind die Unterschiede jedoch immer noch eklatant.

Während Azubis in den Berufen Medientechnologe Druck (885 Euro im Monat), Kaufmann / Kauffrau für Versicherungen und Finanzen (853 Euro), Medizinischer Fachangestellter (603 Euro) und Maler/Lackierer (528 Euro) in Ost und West gleich viel verdienen, werden gerade bei den schlecht bezahlten Berufen die Unterschiede deutlich. Metallbauer-Azubis erhalten im Westen 585 Euro und im Osten 430 Euro im Monat. Tischler-Azubis erhalten im Westen 543 Euro und im Osten 433 Euro. Floristen-Azubis erhalten im Westen 460 Euro und im Osten 312 Euro.

Besonders weit klafft die Schere beim schlecht bezahltesten Beruf überhaupt in der Erhebung des BIBB: Azubis im Friseurhandwerk verdienen im Osten traurige 269 Euro im Monat und im Westen immerhin 456 Euro. Die besten Ausbildungsvergütungen gibt es in Industrie und Handel sowie im öffentlichen Dienst.

Zur Pressemitteilung des Bundesinsituts für Berufsbildung

 

Geschrieben von: Henrike (Red.)

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