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7. März 2011

Frauen in der dualen Berufsausbildung unterrepräsentiert

Das ist Ergebnis der jüngsten Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB). Während junge Frauen einen Bevölkerungsanteil von 49% haben, wurden 2010 bundesweit nur 42% aller Ausbildungsverträge mit Frauen abgeschlossen. Eine Quote, die seit fast 20 Jahren unverändert geblieben ist.

Dabei bleiben auch die einzelnen Branchen – entgegen vieler Maßnahmen – weiter stark geschlechtsspezifisch geprägt. In technischen und handwerklichen Berufen sind es überwiegend Männer (z.B.: Handwerk 76%) die hier die Grundlagen für ihre Karriere legen. Eine Mehrheit weisen Frauen in den Bereichen öffentlicher Dienst (ca. 63%) sowie im Sektor Freiberufler und Hauswirtschaft (90%).

Somit stellt sich doch die diskussionswürdige Frage, wie man dieses Rollen-Schemata bewerten soll. Es dürfte schwer sein, über die gleichberechtigte Besetzung von Führungs- und Spitzenpositionen zu debattieren, so lange die berufliche Basis so unausgeglichen ist.

Weitere Informationen zur Studie finden Sie unter:Pressemitteilung des BIBB 10/2011

Geschrieben von: Frank (Red.)

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