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6. Januar 2011

Tarifliche Ausbildungsvergütung 2010

BIBB legt aktuelle Studie vor

Die richtige Wahl der Ausbildung spürt der Azubi finanziell. Ausbildungsort, Branche und der tatsächlich gewählte Beruf haben großen Einfluss auf die Vergütung in der Lehre. Das belegt die aktuelle Studie des Bundesinstituts für berufliche Bildung (BIBB) mit Blick auf die tariflichen Ausbildungsvergütungen 2010.

Das grobe Fazit, auch 2010 sind die Vergütungen allgemein gestiegen. Doch merklich weniger als in den Vorjahren. Im Durchschnitt erhält ein Azubi in Westdeutschland 688 Euro, im Vergleich zu 612 Euro im Osten. Die Kluft wird kleiner, bleibt aber wohl noch lange fester Bestandteil der Ausbildungssituation in Deutschland. Auch der Anstieg um 1,3% ist kein Anlass zur Freude für Deutschlands Lehrlinge. Denn bei allgemein steigenden Ausgaben und einer stetigen Inflationsrate ergibt sich somit doch eher ein Netto-Verlust.

Aufschlussreich für Schüler dürfte vor allem sein, wie stark die Vergütungen quer zu den Branchen und Berufen ausfallen. Hier lohnt es sich vor allem eine Ausbildung in Industrie- und Handel (Ost: 670 Euro, West: 759 Euro) oder im öffentlichen Dienst (Gesamt: 750 Euro) zu ergreifen. Abgeschlagen fallen die Zahlen für das Handwerk aus (Ost: 439 Euro, West: 562 Euro). Bei den jeweiligen Berufen ist die Spanne noch erstaunlicher. Während angehende Binnenschiffer/-innen mit 978 Euro nach Hause geht, liegt die durchschnittliche Vergütung als Friseur/-in im Osten bei 269 Euro.

Also vergleichen lohnt sich tatsächlich. Und das beginnt schon im Schülerpraktikum oder bei »Schau rein!« – Woche der offenen Unternehmen Sachsen vom 14. bis 19. März 2011.

Weitere Informationen:
Ausführliche Studie des BIBB
»Schau rein!« – Woche der offenen Unternehmen Sachsen
Schülerpraktika in Sachsen finden

Geschrieben von: Frank (Red.)

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