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18. November 2010

Neue Studie: Geringe Chancen für Menschen mit Migrationshintergrund bei Ausbildungsplatzsuche

Es gibt einen Zusammenhang zwischen der schulischen Qualifikation von Jugendlichen und ihrer sozialen Herkunft. Beim Start in die Berufsausbildung spielt die soziale Herkunft ebenfalls eine große Rolle. Das belegt jetzt eine Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).

Fazit der Studie
Bei Jugendlichen, die aus Familien mit einer Migrationsgeschichte stammen, gibt es oft Probleme während der allgemeinbildenden Schulzeit. An der Schwelle zur Berufsausbildung sind die Ausgangsbedingungen vielfach sehr ungünstig. Die duale Ausbildung stellt oft die einzige Möglichkeit einer beruflichen Vollqualifizierung dar, da hierfür keine formalen Zugangsbeschränkungen existieren.

Auswahlkriterien bei Lehrstellenübergabe überdenken
Die Betriebe entscheiden bei der Vergabe der Ausbildungsplätze nach Leistung. Leistungsschwache Jugendliche, insbesondere bei einem Migrationshintergrund, erhalten eher selten eine Chance. Angesichts des drohenden Nachwuchsmangels an Fachkräften sollten Betriebe jedoch überdenken, ob sie ihre Auswahlkriterien bei der Besetzung ihrer Lehrstellen unverändert beibehalten.

Ausbildung für alle
Es sollte im besonderen Interesse der Betriebe liegen, allen jungen Menschen, auch den weniger leistungsstarken, eine fundierte berufliche Qualifizierung zu ermöglichen. Die Herkunft sowie das Geschlecht der Jugendlichen sollten dabei keine Rolle spielen.

Zur Übergangsstudie des BIBB

Für alle die Lehrstellen in Sachsen suchen: bildungsmarkt-sachsen.de

Geschrieben von: Frank (Red.)

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