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21. Juli 2010

Schülerpraktika: Schüler profitieren – Unternehmen auch?

Für Schüler sind Praktika in Unternehmen sehr wertvoll. Unternehmer sehen die jungen Menschen in ihrem Betrieb mit gemischten Gefühlen. Das resultiert aus der Auswertung unserer letzten Online-Umfrage zum Thema Schülerpraktika.

Die meisten Schüler gaben an, dass sie ihre absolvierten Praktika als interessant (61%) oder zumindest hilfreich (18%) zum kennenlernen des Berufes empfanden. Doch wo viel Licht ist, da ist natürlich auch etwas Schatten. Immerhin gaben weitere 18% an von ihren Praktika enttäuscht gewesen zu sein. Gelangweilt haben sich aber die Wenigsten (3%).

Unternehmen sahen den Wert der Schüler sehr differenziert. Die meisten Antworten erhielt die Bewertung der Schüler als billige Arbeitskräfte (30%). Sogar als Belastung und Mehrarbeit empfanden sie 18% der Teilnehmer. Soweit wohl die gängigen Klischees. Aber es gibt auch Positives. Viele sehen die Praktika als gute Gelegenheit den möglichen Nachwuchs kennzulernen (28%) oder freuen sich über frische Ideen (24%) die die jungen Köpfe in ihre Unternehmen tragen.

Mehr zum Thema Schülerpraktika finden Sie auf
bildungsmarkt-sachsen.de

Geschrieben von: Frank (Red.)

Kommentare

  1. Christof B. sagt:

    Aus meiner Sicht ist zu den Antworten anzumerken:
    1) auch Enttäuschung bei Praktika kann wertvoll sein. Immer noch besser als wenn die Enttäuschung erst in der Lehre oder gar nach dem Studium kommt….
    2) Die Unternehmensbelastung iststark abhängig von der Organisation des Praktikums. Das übliche Block-Praktikum aufzusplitten auf Einzeltage (z.B. jeder Dienstag) würde es Unternehmen sehr erleichtern. Wir brauchen wieder UTP (Unterrichtstag in der Produktion). Dass das in Sachsen geht zeigt Görlitz (www.praxistag.info), auch die Triebischtalschule in Meißen http://www.triebischtalschule.de/Projekte/Praxistage/praxistage.html.

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  2. Frank Schmidt sagt:

    Mein Schülerpraktikum empfand ich noch als sehr schöne und lehrreiche Zeit. Die Praktika, die danach kamen, als man schon Student oder sogar Absolvent war, habe ich weniger gut in Erinnerung. Schüler brauchen auf jeden Fall mehr Anleitung und Betreuung als die älteren Praktikanten, weshalb ich es gut verstehen kann, dass 18 % sie als Belastung empfinden. Auch dass sie als billige Arbeitskräfte wahrgenommen werden, kann ich aus meiner Erfahrung in meinem Betrieb sagen, wo das typische Kopieren und Botengänge zum Alltag gehören. Aber das ist eben Zeitgeist und wird sogar filmisch verarbeitet, z.B. im Film Resiste-Aufstand der Praktikanten (http://www.moviepilot.de/movies/resiste-aufstand-der-praktikanten)

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