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7. Juli 2010

Gespart wird nicht am falschen Ende

Die Debatte um eine nachhaltige Haushaltskonsolidierung ist in aller Munde. Kostenexplosionen, demografischer Wandel und sinkende Steuereinnahmen sind nur einige der Schlagworte, die dem vorausgegangen sind. Zeit also für die aktuelle Bundesregierung, um den Rotstift anzusetzen und Ausgaben zu senken.

Das trifft jedoch kaum auf das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zu. Der Haushalt des BMBF unter Ministerin Schavan für das Jahr 2011 steigt auf Rekordniveau. Insgesamt wird er einen Etat von 11,646 Milliarden Euro aufweisen, ein Plus gegenüber dem laufenden Jahr von rund 783 Millionen Euro.

Laut der aktuellen Pressemitteilung des Ministeriums sind die Schwerpunkte Frühkindliche Bildung, die Stärkung des Fachkräftenachwuchses und der Hochschulbereich. Eine Nachricht die hoffen lässt, dass sich endlich die Erkenntnis durchgesetzt hat, dass Bildung unentbehrlich für die Zukunftsfähigkeit unseres Landes ist und Sparsamkeit hier doppelt teuer werden könnte.

Pressemitteilung des BMBF (119/2010)

Geschrieben von: Frank (Red.)

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